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Doppel-Kontrollwaage 

Prüft nach zwei Sollwerten


Doppel-Kontrollwaage - für schlanke Prozesse 

Einsatz in einem Prozess - im Verbund mit einem Roboter


Doppel-Kontrollwaage - für schlanke Prozesse

Bei der Doppelt-Kontrollwaage sind zwei Wägebrücken abwechselnd im Einsatz. Vorteile: Die beiden Wägebrücken können jeweils zeitgleich nach zwei unterschiedlichen Sollwerten prüfen. Außerdem wird durch die Kombination von zwei Wägebrücken, die ab-wechselnd im Einsatz sind, die Ausschwingzeit in Produktionsprozes-sen irrelevant: Das nachfolgende Bauteil kann unmittelbar nach einem

Wiegevorgang auf die zweite Wägebrücke gelegt werden - ohne dass auf das Ausschwingen der Waage gewartet werden muss. Durch smarte Konfiguration kann die Doppelt-Kontrollwaage auch Ro-boter und Prozesse steuern - für effektive Produktion. Besonders ein-fach und kostengünstig ist dabei die Kooperation mit kollaborativen Robotern, die wir mit Rethink Robotics GmbH umsetzen.

Anwendungen

Die Kompetenz, nach unterschiedlichen Sollwerten zu prüfen, macht die Doppelt-Kontrollwaage ideal für den Einsatz in Fertigungen, in denen rechte und linke Bauteile mit unterschiedlichen Soll-Gewichten zeitgleich produziert werden – wie zum Beispiel in der Automobilproduktion oder im Maschinenbau.


Zeitgleiche Kontrolle unterschiedlicher Sollwerte 

Display mit zweigeteilter Ansicht

Kontrollwaagen prüfen, ob die Wiegewerte (Ist-Werte) dem gewünschten Soll-Wert entsprechen, bzw. ob sie innerhalb der zulässigen Toleranzgrenzen liegen (Vergleich Ist-Wert mit Soll-Wert). Entsprechend sendet die Waage Ampelsignale aus (Grünes Licht bedeutet „In Ordnung(IO), rotes Licht bedeutet „Nicht in Ordnung (NIO)“.

Die Doppelt-Kontrollwaage bietet noch eine zusätzliche Funktion: Ihre beiden Wägebrücken können jeweils zeitgleich nach zwei unterschiedlichen Sollwerten prüfen. Nach Bedarf erscheinen die Messergebnisse auf einem gemeinsamen Display mit zweigeteilter Ansicht – je eine Display-Hälfte ist den Messergebnissen einer der beiden Wägebrücken zugeordnet.

 

Einsparung der Ausschwingzeit

Zwei Wägebrücken im Einsatz - für flüssige und schnelle Produktion

Eine Waage benötigt nach einem Einsatz etwa ein bis zwei Sekunden, um auszuschwingen und ihr Nullgewicht wieder zu erreichen. Erst dann ist die Waage bereit für die nächste Wiegung.

Bei der Doppelt-Kontrollwaage sind zwei Wägebrücken abwechselnd im Einsatz. Durch die enge Anordnung der beiden Wägebrücken kann beispielsweise ein angebundener Roboter in einem einzigen Arbeitsschritt ein bereits gewogenes Bauteil von einer der Wägebrücken nehmen und nahezu zeitgleich das nächste Bauteil auf die zweite Wägebrücke legen. Die Kombination von zwei Waagen, die abwechselnd im Einsatz sind, macht die Ausschwingzeit irrelevant. Der Prozess gerät nicht mehr ins Stocken, die Produktion wird flüssiger und schneller.

 

Mehr Effizienz durch Monitoring von Wiegewerten 

Herzstück in Prozessen - Die Anzeige D125 im Verbund mit zwei Wägebrücken

Industrie 4.0 – die Verzahnung moderner IT mit industrieller Produktion – bietet große Chancen für die Wägetechnik. Und die nutzen wir: Die Doppelt-Kontrollwaage kann in IT-Netzwerke eingebunden werden – wie zum Beispiel in ERP-Systeme. Beispiel: Durch zunehmende Abnutzung von Werkzeugen in einem Produktionsprozess werden die gefertigten Bauteile kontinuierlich geringfügig schwerer. Die Doppelt-Kontrollwaage errechnet dann selbständig aus den letzten 10 Wägungen den angepassten neuen Soll-Wert. So kann die Waage selbständig auf prozessbedingte Gewichtsveränderungen reagieren und Prozesse entsprechend steuern.

Ewige Stempeldatei

Zudem ist die Doppelte Kontrollwaage mit einer ewigen Stempeldatei ausgestattet. Jede Wiegung wird dokumentiert mit Artikelnummer und Zeit.

Kooperation zwischen Doppelt-Kontrollwaage und Roboter Sawyer

Über Anbindung an den kollaborativen Roboter Sawyer unseres Kooperationspartners Rethink Robotics GmbH kann die Doppelt-Kontrollwaage selbständig Prozesse steuern.

Der globale Markt ist hart umkämpft und zwingt Unternehmen immer wieder umzudenken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei muss die wichtigste Ressource eines jeden Unternehmens, der Mensch, bestmöglich eingesetzt werden.

Hierzu ist es notwendig, dass Unternehmen, aufgrund des Fachkräftemangels ihre Mitarbeiter von Arbeiten entlasten, die entweder weniger produktiv, nicht herausfordernd oder eintönig und dennoch hoch repetitiv sind. Für viele solcher Arbeiten ist die Aufstellung und Inbetriebnahme eines herkömmlichen Industrieroboters jedoch nicht sinnvoll oder zu kostenintensiv, dauert meist mehrere Tage oder Wochen und bietet nicht die benötigte Flexibilität.

Vorteile - intuitive Programmierung, keine Schutzumhausung

Kollaborative Roboter hingegen, wie beispielsweise der Sawyer der Rethink Robotics GmbH, können mithilfe einiger einfacher Arbeitsschritte und intuitiver Software durch Bediener ohne Vorkenntnisse programmiert werden. Zudem benötigen sie dank integrierter Kraftsensoren keine Schutzumhausung, sondern unterbrechen bei Kontakt mit dem Menschen ihre Arbeit.

Dadurch können Mitarbeiter von monotonen Arbeiten, wie beispielsweise dem ausgestellten Be- und Entladen der Waagen, entlastet und produktiver eingesetzt werden, Die Wägebrücken kommunizieren hierbei über I/O- Signale mit dem Sawyer und liefern Informationen darüber, welche Wägebrücke frei und welche in Verwendung ist, sowie darüber, ob das Messergebnis gut oder schlecht ausgefallen ist.

Das Sortieren in den entsprechenden Kleinladungsträger (KLT) übernimmt nach erfolgreicher Messung wiederum der Sawyer.

Kollaborativer Roboter Sawyer - gesteuert von der Doppel-Kontrollwaage

Ideal für Autoindustrie und Maschinenbau

Die Kontrollwaage mit zwei Wägebrücken kann nach zwei unterschiedlichen Sollwerten prüfen - ihre zusätzliche Kompetenz macht die Sonderlösung ideal für den Einsatz in Fertigungen, in denen rechte und linke Bauteile mit unterschiedlichen Soll-Gewichten zeitgleich produziert werden – wie zum Beispiel in der Automobilproduktion oder auch im Maschinenbau.


Robert Heller, stellvertretender Betriebsleiter bei Weiss Kunststoffverarbeitung in Illertissen, setzt bei der Qualitätskontrolle auf die Doppel-Kontrollwaage: „Diese Sonderlösung hatte nur die DEW im Angebot“, so Heller. „Mitbewerber, mit denen wir gesprochen hatten, boten uns lediglich den Einsatz von Standardwaagen an. Wir sind sehr zufrieden mit dem Wägesystem der DEW. Es läuft reibungslos.“

Leichte Datenübernahme in IT-System 

Wägeplattform
Die Kontrollwaage mit zwei Wägebrücken kann individuell in das digitale Netzwerk Ihrer Prozesskette integriert werden

Ziffernschritt
ab 1/1000 Gramm

Wägebereich
bis 30 kg

Schnittstellen
RS 232, USB, Ethernet, Profinet, Bluetooth (Artikelpflege kann auch über Bluetooth-Tastatur erfolgen) u.v.m.
Alle erhobenen Werte der dynamischen Kontrollwaage mit zwei Wägebrücken können leicht als digitale und bereits abgeglichene Daten bequem über die vielen verfügbaren Schnittstellen in Ihr digitales Netzwerk  übernommen und weiterverarbeitet werden. Das spart Kosten, Zeit und Ressourcen und sorgt für noch effektiveres Arbeiten.

Steuerung
Die Kontrollwaage mit zwei Wägebrücken ist kompatibel für Robotersteuerung

Fernsteuerung der Waage über externe Steuerungsgeräte oder Computer mittels KCP (Standard Interface Command Set).

Lastplattengröße
105 mm (Durchmesser) bis zu 500 x 400 mm

Touch-PC
Größe und Auflösung nach Kundenanforderung

Software
Kontrollprogramm für zwei unterschiedliche parallel laufende Produkte (linke und rechte Teile)

Automatische Sollwert-Anpassung an prozessbedingte Gewichtsänderung

PRE-TARE-Funktion für manuellen Vorabzug eines bekannten Behältergewichts

Frei programmierbare Wägeeinheit

 


Alle Infos kompakt zum Downloaden 


Kontakt

Kleiner Plom 4
76275 Ettlingen
Telefon: +49(0)7243 / 71 620
Email: info@dew-waagen.de


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